Entstehungsgeschichte von Nevada
Der Name “Nevada” stammt aus dem spanischen und bedeutet so viel wie “Schnee”. Dies mag sich zunächst seltsam anmuten, wenn man den Bundesstaat im Kopf hat. In Wirklichkeit bezieht sich die Bezeichnung jedoch auf die erheblichen Schneemengen in der Sierra Nevada-Bergkette, welche das Gebiet des heutigen Nevada durchzieht.
Die Geschichte von Nevada beginnt in der Zeit vor der europäischen Besiedlung Amerikas. Bereits im 16. Jahrhundert kamen spanische Entdecker nach Nordamerika und entdeckten die Region um den Pazifischen Ozean. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurde das Gebiet mehrmals von verschiedenen Nationen erobert, nevada-casino.com.de bis es schließlich zum US-Bundesstaat gehörte.
Geographie
Nevada ist ein Bundesstaat im Westen der Vereinigten Staaten und gehört zur Region des Südwestens. Er grenzt an acht Nachbarbundesstaaten: Kalifornien, Oregon, Idaho, Wyoming, Utah, Arizona, Nevada selbst ist einer der am wenigsten besiedelten Bundesstaaten in den USA. Die Landfläche beträgt etwa 286.381 Quadratkilometer und zählt somit zu den größten Ländern in Nordamerika.
Neben der Bergkette Sierra Nevada gibt es auch viele andere Berge, die sich über das ganze Gebiet des Bundesstaates ausstreichen. In dem Gebirgszug befindet sich eine Reihe von Vulkanen und Vulkankratern sowie mehrere Nationalparks. Der höchste Punkt in Nevada ist der Boundary Peak mit einer Höhe von 4.314 Metern, während der niedrigste Punkt die Mollie Beckler Flat bei etwa 130 Meter.
Klima
Das Klima in Nevada reicht vom heißen Trockenklima im Süden über ein mildes Mittelgebirgs-Klima bis hin zu einem kalten Kontinental-Klima in den höheren Regionen des Bundesstaates. Insgesamt gibt es aber nur sehr wenige Gebiete mit tatsächlich nennenswertem Niederschlag während eines Jahres.
In der Wintersaison fällt im Durchschnitt weniger als 25 Zentimeter Schnee bei den meisten Städten, die in Nevada liegen. Im Sommer hingegen ist es heiß und trocken, was durchaus erklärt, weshalb manche Menschen auf die Suche nach kalteren Regionen gehen.
Städte
Der größte und bekannteste Ort in Nevada ist wahrscheinlich Las Vegas, welches für seine Casino- und Unterhaltungszonen weltweit berühmt ist. Es liegt am Rande der Wüste Mojave im Süden Nevadas. Die Stadt hat heute mehr als 650.000 Einwohner und gilt aufgrund ihrer enormen Bevölkerungsverdopplung in den letzten fünfzig Jahren als ein lebendiges Zentrum des Tourismus.
Andere bekannte Städte wie Reno, Carson City oder Sparks sind ebenfalls von Bedeutung für das Wirtschaftswachstum und die Entwicklung Nevadas.
Geschichte des Bergbaus
In Nevada spielt der Bergbau seit Jahrhunderten eine zentrale Rolle. Schon vor 1920 begannen Menschen in dieser Gegend nach Edelmetallen zu suchen. Insgesamt haben sie einige der wertvollsten Fundstücke gefunden: Platin, Silber, Zink und Kupfer.
Es wird erzählt, dass die erste Entdeckung von Gold erfolgte durch den Spanier Francisco Garcilaso de la Vega im Jahr 1859 an einem Bach nahe dem heutigen Stadtteil of Virginia City. In dieser Zeit wurden Tausende neuer Minen entdeckt und in Betrieb genommen. Diese Bergbaubräuche haben auch heute noch einen starken Einfluss auf die regionale Wirtschaft.
Wirtschaft
In Nevada wurde ursprünglich hauptsächlich der Goldabbau betrieben, dann kamen die Lagerstätten an Zink und Kupfer hinzu. Heute ist es aber das Casino-Gewerbe, welches einen bedeutenden Teil des gesamten Wohlstands Nevadas erzeugt.
Ein weiterer wichtiger Faktor in dem Bundesstaat ist der Tourismus. Las Vegas und die Umgebung zählen zu den größten touristischen Zentren weltweit. Jährlich gibt es über 42 Millionen Besucher, von denen fast alle vorbei bei den berühmten Hotels, Spielhallen oder Showböden stehen.
Die bedeutendste Wirtschaftszweigkraft in Nevada ist der Dienstleistungssektor mit einem Anteil an der Gesamtwirtschaft von etwa 68,4 %. Der Industrie- und Baubereich folgt auf dem zweiten Platz. Im Vergleich zu den anderen US-Bundesstaaten sind es hierbei keine großen Abweichungen.
Wasserreichtum
Die Natur in Nevada ist bekannt für ihre wunderschönen Landschaften, Gebirgszüge und Wälder, aber manchmal wird auch darauf verwiesen, dass dies nur ein Scheinwahrnehmung sei: Weil der Bundesstaat trotz seiner bergigen Umgebung einen enormen Wassermangel hat.
Diese Beobachtung ist tatsächlich nicht ganz falsch. In den Tropen fällt zwar das Wasser in großen Mengen als Regen oder Schnee herunter, aber dann verliert es sich schnell in Boden und Atmosphäre ohne eine Chance zu gelangen zum Ozean, wo es als Fischsalz und Meerwasser im Meer abgelagert wird.
Daten und Fakten
- Einwohnerzahl: (Stand 2020) etwa 3.199.324
- Fläche des Bundesstaates: etwa 286.381 Quadratkilometer
- Hauptstadt: Carson City
- Bevölkerungsdichte: 11,1 Einw./km²
Ein Überblick über Geschichte und Geographie des US-Bundesstaats Nevada zeigt, dass diese Region viel zu bieten hat: von den wunderschönen Berglandschaften in der Sierra Nevada bis hin zur großen Metropole Las Vegas mit ihrem riesigen Hotel-Resort-Komplex. Die geologischen Bedingungen in der Umgebung sind für die Menschen ein hohes Risiko, denn hier kann es schnell zu Dürreperioden kommen.
Dennoch gibt es auch einen bedeutenden Wert an Wasser im Nevada, wo der wichtigste Faktor das Fließwasser ist, welches aus den Bergen des Bundesstaates in Richtung Pazifik fließt.
